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Kulturschätze in Armenien und Georgien entdecken

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Wer durch Armenien und Georgien reist, hat immer Berge im Blick. Sie tauchen tief in die Geschichte der ehemaligen Sowjetstaaten ein und entdecken zwei Länder im Aufbruch. In Jerewan und Tiflis ist diese Aufbruchstimmung besonders spürbar und Sie erfahren was die Menschen bewegt. Wir wünschen gute Aussichten.

Tag 1: Flug nach Jerewan. Ankunft in der Nacht in Jerewan und Transfer ins Hotel.
Übernachtung in Jerewan /F

Tag 2: Willkommen in Armenien
Erstmal ausschlafen danach Besichtigung der Stadt jerewan oder Eriwan: Zentrum der Stadt, Platz der Republik, Staatliche Universität, Panoramablick auf die Stadt, Denkmal “Mutter Armenien”, Parlament, Präsidentenpalast, Opernhaus, Sport & Concert Komplex.
Besuch am Genozid- Denkmal auf dem Hügel Tsitsernakaberd und im Genozid-Museum, die den Opfern des Völkermordes gewidmet sind. Besuch im Matenadaran – Aufbewahrungsort der alten Handschriften. Die ausgestellte hervorragende Sammlung hier, ist eine der größten in der Welt und schließt Handschriften aus dem 7. Jahrhundert ein, welche von Amateuren, Profis der Geschichte und Kunst geschätzt wurde.
Weiterbesuch im Kaskade-Komplex. Die Kaskade gilt als ein modernes Kunstzentrum von Eriwan mit den ausgestellten Kunstwerken in der gesamten Umgebung. Sie können die riesigen Treppen hinaufsteigen und von oben den herrlichen Panoramablick auf die Stadt und den Berg Ararat geniessen. Dieser Ort wird bezaubernder besonders in den Abendstunden, wenn dieser voll von Menschen ist. Sowohl Einheimische, als auch Touristen aus der ganzen Welt genießen die Zauberei und Wärme der Hauptstadt. Gemütliche Open-Air-Cafés mit schönen Skulpturen, duftenden Blumen und zauberhaften Farben werden auf Sie unvergessliche Eindrücke machen.
Optional: Besuch im Armenischen Brandy-Fabrik ,,Ararat” die die Traditionen der legendären Cognac-Produktion seit 1887 hochhält. Die Besucher haben hier die Gelegenheit während einer interessanten einstündigen Tour duch das Museum herumzugehen und den Prozess der Brandy-Produktion zu besichtigen, zwei Weinbrandarten im verschiedener Alter in der Degustationshalle zu probieren, sowie den berühmten armenischen Weinbrand direkt aus dem Brandy-Shop zu kaufen.
Übernachtung in Eriwan F/M

Tag 3: Eriwan – Garni –Geghard – Eriwan
Frühstück im Hotel. Dann Fahrt zum hellenistischen Sonnentempel von Garni, dem einzig erhaltenen heidnischen Tempel in Armenien, gewidmet dem Gott Mirth. Der Tempel ist im griechisch-römischen Stil mit charakteristischen Säulen gestaltet. Die Schlucht Garni ist besonders berühmt durch ihre künstlichen scheinbaren Felsen, die „Symphonie der Steine” genannt wird. Der Tempel war die Sommerresidenz der Dynastie der Arschakiden.
In der Nähe liegen die Ruinen des Königspalastes und des königlichen Badehauses. Mittagessen bei einer armenischen Familie. Sie werden auf dem Bauernhof den Prozess von “Lawaschbacken” beobachten und das armenische Nationalbrot backfrisch probieren. Nach traditioneller Weise wird es in einem “Tonir” – einem speziellen Ofen aus Ton gebacken, der in der Erde eingelassen ist.
Optional: Degustation von hausgemachtem Wodka aus verschiedenen Früchten (Aprikose, Traube, Apfel oder Maulbeere) und hausgemachtem Wein.
Nur wenige Kilometer entfernt in einer malerischen Felsenschlucht am Ende des Azat-Tales liegt das Höhlenkloster Geghard (12.-13. Jh.), das zu den schönsten Klöstern im Kaukasus gehört. Das Kloster Geghard (Speer) ist nach dem Speer genannt, mit dem eine Rippe des gekreuzigten Christus von den römischen Legionären durchbohrt wurde. Laut Überlieferung wurde diese Reliquie im Museum der Kathedrale Edschmiadsin aufbewahrt. Geghard zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Optional: Konzert mit liturgischen Liedern im Kloster Geghard, während dessen eine erstaunliche Akustik jedem die Möglichkeit gibt, kristallklare Klänge zu genießen.
Rückfahrt nach Eriwan und Übernachtung in Eriwan F/M

Tag 4: Eriwan – Edschmiadsian – Ararat Tal – Chor Wirap – Norawank – Areni Weinverkostung – Eriwan
Frühstück im Hotel. Fahrt nach der Stadt Edschmiadsin (4.Jh.) – ein spirituelles und kulturelles Zentrum der armenischen Kirchen. Edschmiadsin bedeutet “Ort der Herabkunft des Sohnes Gottes”. Die Kathedrale von Edschmiadsin ist eine der ältesten Kirchen der christlichen Welt, die seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Das Museum der Kathedrale besitzt eine Sammlung von religösen Artefakten, verschiedenen Gegenständen aus Gold, Silber, Edelsteinen, Dekorationten usw. Im Museum Edschmiadsin wird der legendäre Heilige Speer aufbewahrt. Besuch in der Kirche Hl. Hriphsime (7.Jh.), die eine der wichtigsten armenisch-apostolischen Kirchen ist.
Fahrt zum Ararat Tal, zur Kloster Chor Wirap. Es ist ein Ort, wo Hl. Gregor der Illuminator von dem armenischen König für die Predigt des Christentums inhaftiert wurde. Er blieb in einem kleinen Kerker 13 Jahre lang ohne Nahrung. Das Kloster Chor Wirap wurde auf dem Kerker gebaut und jetzt können die Leute in die dunkle Grube gehen. Es ist einer der heiligen Orte für die christliche Welt. Von hier hat man eine schöne Aussicht über den herrlichen biblischen Berg Ararat und seine zwei weißen Gipfel.
Optional: Kleine Aufführung des armenischen nationalen Musikinstruments “Duduk” (Tsiranapogh – bedeutet Tsiran Abrikose, Pogh-Trompete) vor dem Panorama des Ararat-Berges. Nachdem der einheimische Musiker den Ursprung, die Natur und die Symbolik von Duduk beschrieben hat, kann man hier seine reiche und vielseitige Musik voll und ganz erleben. Eine der berühmtesten Aufführungen, fand im Film „Gladiator“ statt.
Weiterfahrt durch eine wunderschöne Schlucht zwischen roten Felsen zum Kloster Norawank (13-14 Jh), das als eines der schönsten Klöster Armeniens gilt. Auf dem Weg nach Noravank, Besuch im Weinkellerei im berühmten Weingut “Areni”, wo Sie die Möglichkeit haben, Wein zu verkosten. Areni zählt zu den Zentren der Weinproduktion in Armenien. Letzte archäologische Entdeckungen machten diesen Ort weltweit berühmt. Im September 2010 entdeckten die Archäologen 6.100-jährige 5 Weingüter und einen Weinkeller in der Nähe von Areni (in der Region Wajoz Dsor) im heutigen Armenien. Außer dem unterirdischem Weinkeller wurde noch eine Weinpresse zum Pressen der Traube, Gärungsfässer und Lagerungscontainer, Trinkbecher, Weinreben, Traubenschalen und -kerne gefunden.
Rückkehr nach Eriwan und Übernachtung F/M

Tag 5: Eriwan – Sewansee – Dilidschan- (Klosterkomplex Haghartsin) – Sadakhlo – Tbilisi
Frühstück im Hotel. Fahrt nach Sewan. Der Sewansee ist ein Wunder der Natur und liegt im Herzen des Armenischen Hochlands auf einem Riesenberg. Er ist nicht nur der größte Süßwassersee Armeniens, sondern auch der größte im Kaukasus. Besuch im Kloster Sewanawank (9Jh.), das auf einer Halbinsel liegt, und einen schönen Blick auf den See bietet.
Optional: Auf dem Weg, Besuch im Dorf der Molokonen (Molokans), Fioletovo, das von der russischen Religionsgemeinschaft errichtet wurde. Besuch bei einer einheimischen Familie, um ihren einzigartigen Lebensstil zu entdecken. Verkostung von Spezialitäten mit einer Tasse Tee aus dem “Samovar” (selbstkochender Metallbehälter, der traditionell zum Erhitzen und Kochen von Wasser verwendet wird).
Dann Fahrt nach dem Bergresort Dilidschan oder nach der “Armenischen Schweiz”. Es ist bekannt für seine Wälder mit geheimnisvoller Flora und Fauna. Die Reise wird durch üppige, tiefe Wälder von Hochland Dilidschan geführt. Weiterbesuch im Klosterkomplex Haghartsin (13Jh.). Es ist ein zauberhafter Ort mit bewaldeten Bergen und tiefen Schluchten. Der Komplex besteht aus den Kirchen Hl. Stepanos, Hl. Mary und Hl. Gregory, der mit dichtem Wald und auffällender Natur umgeben ist.
Optional: Vorbeifahrt an der drittgrößten Stadt Armeniens – Vanadzor, wo sich die Werkstatt des Khachkar-Handwerkers, Herrn Bodgan Hovhanissian befindet,, mit der Beteiligung der Teilnehmer an der Vorbereitung kleiner Khachkars und Skulpturen.
Weiter geht die Reise zur georgisch-armenischen Grenze bei Sadakhlo. Nach Erledigung der Grenzformalitäten, Weiterfahrt nach Tbilisi.
Übernachtung in Tbilisi F/A

Tag 6: Stadttour durch Tbilisi
Frühstück im Hotel. In der alten und neuen Stadt Tbilisi, Besichtigung folgender Sehenswürdigkeiten: die Kirche Metechi, dann zu Fuß erreichen Sie die Schwefelbäder, aus Backstein und mit Kuppel gebaut. Weiterbesuch in der Festung Narikala – eine der ältesten Festungsanlagen in der Stadt. Danach Besichtigung von Synagoge, die Kathedrale Sioni und dann Besuch der Kirche Antschischati. Rundgang durch das georgische Nationalmuseum, Spaziergang entlang der Avenue Rustaveli – die Hauptstrasse in Tbilisi.
Übernachtung in Tbilisi F/A

Tag 7: Tbilisi – Sighnaghi – Bodbe –Tbilisi
Frühstück im Hotel. Fahrt durch den östlichen Teil von Georgien zu der Region Kachetien, die für seine Weinberge und Weinkellereien besonders berühmt ist. Fahrt nach Sighnaghi – eine der schönsten Städte in der Region Kachetien. Sie ist bekannt als Stadt der Liebe mit gepflasterten Straßen und den Balkonen im georgischen Stil. Die Stadt ist mit Resten der Befestigung aus 18. Jahrhundert ummauert. Die liegt auf der Höhe von 790 Metern über dem Meeresspiegel, von
wo aus man die herrliche Aussicht auf das Tal Alazani und auf die langen kaukasischen Gebirgsketten genießen kann.
Optional: Besuch bei einer örtliche Familie, um am kulinarischen Kurs von “Shurchkhela” teilzunehmen, ein berühmter georgianischer Bonbon, eine Nussschnur, die in Traubensaft getaucht wird.
Besuch im Kloster Bodbe. Ursprünglich im 9. Jahrhundert erbaut, wurde es im 17. Jahrhundert erheblich umgebaut. Das Kloster dient heute als ein Nonnenkloster und ist einer der wichtigsten Wallfahrtsorte in Georgien. Rückfahrt nach Tiflis und Übernachtung Tbilisi F/M

8. Tag: Tbilisi – Mtskheta – Ananuri – Kazbegi – Tbilisi
Frühstück im Hotel. Fahrt nach Mtskheta, eine der ältesten Städte Georgiens, Hauptstadt des frühen georgischen Königreichs Iberia im 3. bis zum 5. Jahrhundert und Ort des frühen Christentums.
Besuch in der Festung Ananuri (aus 17. Jh.), die am Fluss Aragvi liegt. Weiterfahrt nach Kazbegi durch den “Jvari Pass” (2379 m über NN). Man kann dort die schöne Landschaft in der Umgebung entdecken. Nach Anmietung der 4×4 Fahrzeuge erreichen Sie die Dreifaltigkeitskirche Gergeti, die eines der bemerkenswerten Bauwerke der georgischen Architektur ist und nicht weit vom Dorf Gergeti, auf einer Höhe von 2170 Metern unter dem Berg Kazbegi (die Höhe 5033 M.) liegt.
Optional: Besuch bei einer örtlichen Familie um beim Meisterkurs der Zubereitung eines der nationalen georgischen Gerichte, “Khinkali” teilzunehmen.
Rückfahrt nach Tbilisi und Übernachtung F/A

Tag 9: Tbilisi – Gori – Uplisziche – Tbilisi
Frühstück im Hotel. Fahrt nach Gori, eine Stadt in Ostgeorgien, die als regionale Hauptstadt von Shida Kartli dient. Gori ist auch als Geburtsort des sowjetischen Führers Joseph Stalin bekannt. Besuch im staatlichen Museum von Joseph Stalin. Weiterfahrt nach Uplisziche (wörtlich “Festung des Lords”), nach der ältesten Felsenstadt in Ostgeorgien. Dort sind verschiedene Bauwerke aus der frühen Eisenzeit und aus dem Mittelalter zu besichtigen. Besonders sehenswert ist die einzigartige Kombination verschiedener Kulturen von Anatolien und dem Iran sowie heidnischer und christlicher Architektur.
Rückfahrt nach Tbilisi und Übernachtung in Tbilisi F/A

Tag 10: Abschied vom Kaukasus
Transfer zum Flughafen nach Mitternacht und Rückflug zu Ihrem Heimatflughafen.

Preise pro Person im Doppelzimmer:
bei 2 Reisende ab EUR 2.275 pro Person
bei 4 Reisende ab EUR 1.950 pro Person
Einzelzimmerzuschlag: EUR 350

Eingeschlossene Leistungen:
– Flüge in Economy von Frankfurt nach Jerewan und zurück von Tbilis
– 23 kg Freigepäck
– Unterkunft in 4-Sterne Hotels in Jerewan und in Tbilis
– Halbpension laut Programm mit 4 Mittag- und 4 Abendessen
– deutschsprachige lokale Reiseleitung
– Transport in lokalen Busen mit AC
– Besichtigungen und Eintritte laut Programm
– 4×4 Jeep Fahrt in Kazbegi
– Weinverkostung in Areni
– Lawasch-Backen in Garni
– Besuch im Matenadaran
– Reisepreissicherungsschein

Nicht eingeschlossen:
– Reiseschutzversicherung
– Trinkgelder
– Ausgaben persönlicher Natur
– Getränke
– alle aufgeführten Leistungen unter “Optional”
– Lesitungen welche nicht genannt sind

 

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